BEGLAUBIGTE ÜBERSETZUNGEN

BEGLAUBIGTE ÜBERSETZUNGEN

Französisch - Deutsch - Englisch

Was ist eine beglaubigte Übersetzung?

„Allgemein vereidigte oder ermächtigte bzw. öffentlich bestellte Übersetzer haben bei einem Landgericht oder Oberlandesgericht einen allgemeinen Eid abgelegt. Die genauen Bezeichnungen können von Bundesland zu Bundesland variieren – allen gemeinsam ist jedoch, dass diese Übersetzer ihre besondere fachliche Befähigung und persönliche Eignung für Sprachmittler bei Gerichten, Behörden und Notaren nachgewiesen haben und in den meisten Fällen eine quasi hoheitlich Aufgabe übernehmen. Sie sind daher immer kraft Gesetzes (§ 189 Abs. 4 GVG) zur Verschwiegenheit verpflichtet und müssen geschriebene Texte treu und gewissenhaft in die jeweils andere Sprache übertragen. Damit tragen sie in erheblichem Maße zur Wahrung der Rechte aller (Prozess-)Beteiligten bei.

Für viele Urkunden, die bei einer Behörde vorgelegt werden müssen und amtlichen Charakter tragen, wird verlangt, dass dazu Übersetzungen von einem allgemein vereidigten Übersetzer vorgenommen werden. Diese  oft als „beglaubigte Übersetzungen” bekannten Dokumente werden korrekt als „bescheinigte” oder (in manchen Bundesländern) als „bestätigte Übersetzung” bezeichnet. In diesen Dokumenten werden  Richtigkeit und Vollständigkeit der gefertigten Übersetzung gem. § 142 Abs. 3 ZPO mit Angabe von Ort und Datum sowie Rundstempel des Übersetzers bescheinigt. Der Rundstempel hat Name, Sprache/n und [E-Mail]Adresse des Übersetzers zu enthalten. Die Vereidigungsvoraussetzungen sind in der entsprechenden Gesetzgebung der Länder geregelt.“  (Quelle: www.bdue.de)

Welche Dokumente müssen beglaubigt übersetzt werden?

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